Ergebnisse der PISA-Studie haben gezeigt, dass der Zusammenhang zwischen schulischem Erfolg und Merkmalen der familiären Herkunft von Schülerinnen und Schülern in Deutschland besonders ausgeprägt ist. Diese herkunftsbedingten Disparitäten werden hier aus drei Perspektiven analysiert: neben der Grundlegung des methodischen Vorgehens wird der Einfluss der sozialen Herkunft auf den schulischen Erfolg untersucht. Welche Bedeutung haben individuelle und institutionelle Faktoren für die Entstehung von Disparitäten? Worauf sind Leistungsnachteile von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zurückzuführen? Welche Ansätze der Zweitsprachenförderung haben sich als erfolgreich erwiesen? Die Analysen geben Antworten.