Der seit geraumer Zeit in den Medien geführte und publikumswirksam inszenierte „Krieg der Generationen“ lässt für die zukünftigen Alten nichts Gutes erwarten. Eine Emanzipation des Alters steht damit auf der Tagesordnung.
Als Orientierungsrahmen dient dem Buch die feministische Theorie. Teil I beschäftigt sich mit aktuellen Problembereichen wie Armut, Isolation, Sexualität und Tod im Alter. Des Weiteren werden pflegewissenschaftliche Fragestellungen diskutiert und der jüngst auch in der Altenpflege stattfindende Ethik-Diskurs wird kritisch hinterfragt. Im 2. Teil werden die Altersbilder namhafter Vertreter der abendländischen Philosophie einer kritischen Analyse unterzogen.

„Das erklärte Ziel des Autors ist es, emanzipatorische Momente da und dort ‚aufzuspüren‘ bzw. entgegenstehende Mechanismen aufzuzeigen. Tatsächlich gelingt es Zehender, seinen Anspruch überzeugend einzulösen“, so Leopold Rosenmayr, der Grandseigneur der österreichischen Gerontologie, in einer schriftlichen Stellungsnahme.