Angaben aus der Verlagsmeldung

Syndizierte Venture-Capital-Finanzierung / von Eva Nathusius


Dr. Eva Nathusius studierte Betriebswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen und der École Superieure de Com-merce Pau. Von Oktober 2001 bis April 2005 war sie wissenschaft-liche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner am KfW-Stiftungslehrstuhl für Entrepreneurial Finance und am Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS) der Technischen Universität München. 2004 war sie Dozentin der TUM-IITB Summer School am Indian Institute of Technology Bombay in Indien. Seit Mai 2005 arbeitet sie als Unternehmensberaterin bei L.E.K. Consulting LLP in London.
Ein in der Venture-Capital-Branche häufig zu beobachtendes Phänomen ist das gemeinsame Investieren mehrerer Venture-Capital-Gesellschaften, die sogenannte Syn-dizierung. Erstmals erfolgt eine umfassende ökonomische Analyse dieses Phänomens unter besonderer Berücksichtigung finanzierungstheoretischer und organisationstheoretischer Ansätze. Die betriebswirtschaftlichen Gründe für eine syndizierte Venture-Capital-Finanzierung werden herausgearbeitet. Die Autorin nimmt dabei die Perspek-tive der Venture-Capital-Geber und des Venture-Capital-Nehmers ein. Neben Vor-teilen, die durch eine Syndizierung entstehen können, werden auch potenzielle Nachteile für beide Parteien identifiziert.
Möglichkeiten und Grenzen einer vorteilhaften Strukturierung und eines vorteilhaften Managements einer Syndizierung für die Kapitalgeber und den Kapitalnehmer werden aufgezeigt. Hierbei werden Unterschiede zwischen der Position des Lead-Investors und der Co-Investoren ausführlich dargelegt. Außerdem wird zwischen rendite- und strategieorientierten Venture-Capital-Gebern differenziert und Konsequenzen aus einer gemischten Syndizierung werden aufgezeigt. Wichtige Aspekte aus wissenschaftlicher und praxisorientierter Sicht sind die Selektion der Syndizierungspartner, die Vertragsverhandlungen, die Vertragsgestaltung und das Venture Management bei einer Syndizierung.