Angaben aus der Verlagsmeldung

Vielstimmige Rede vom Unsagbaren : Dekonstruktion, Glaube und Kierkegaards pseudonyme Literatur / von Jochen Schmidt


Hintergrund der Arbeit ist eine im Dialog mit dekonstruktivistischem Denken gewonnene Theorie der Vielstimmigkeit. Ausgehend von dieser Theorie werden die Schriften "Entweder/Oder", "Die Wiederholung" und "Furcht und Zittern" als vielstimmige Rede vom Unsagbaren interpretiert: Die Schriften sind ‚vielstimmig', insofern darin Grundaporien der menschlichen Existenz aus unversöhnbar zerstrittenen Perspektiven beschrieben werden; sie sind ‚Rede vom Unsagbaren', insofern der Glaube inmitten der vom Streit zerriebenen Sprache aufstrahlt.