Angaben aus der Verlagsmeldung

Menschheit und Mutter Erde : Die Geschichte der grossen Zivilisation / von Arnold Toynbee


Es besteht ein großer Mangel an lesbaren, sachverständigen Universalgeschichten. Arnold Toynbee aber war einer jener großen Historiker, die zugleich die universale Gelehrsamkeit und die sprachliche Kraft besaßen, um geschichtliches Wissen für die Standortbestimmung ihrer Gesellschaft nutzbar zu machen.

In seinem nachgelassenen letzten Werk fasst er sein Lebenswerk – die vergleichende Geschichte der großen Zivilisationen der Welt – zusammen. Menschheit und Mutter Erde ist aber auch sein Vermächtnis an uns, die Nachgeborenen: die Menschheit als Einheit zu begreifen und uns gemeinsam für unseren Heimatplaneten verantwortlich zu fühlen, damit er auch weiterhin das Leben hervorbringt, aus dem die Menschheit, ihre Zivilisation und das Reich des Geistes hervorgegangen sind.

In den siebziger und achtziger Jahren, in einer Zeit eindimensionalen Fortschrittsglaubens, ist Toynbee weitgehend in Vergessenheit geraten. Heute zeichnet sich eine Renaissance dieses großen Geschichtsdenkers ab.