Zu den Schätzen der Fürstlichen Sammlungen und des Kunstmuseums Basel gehören Bildnisse aus dem Spätmittelalter und der Renaissance. Ausgewählte Werke veranschaulichen die Porträtkunst in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Erst in dieser Zeit beginnt die Geschichte des Porträts als eigene Malgattung, als Fürsten und Bürgerliche ihr eigenes Konterfei zum Hauptgegenstand von Gemälden machen lassen, um damit ihr Andenken zu sichern oder um sich einem künftigen Ehegatten zu präsentieren. Das Spektrum der Werke reicht von den Tafeln anonymer Meister des späteren 15. Jahrhunderts zu Schöpfungen von Künstlern wie Hans Baldung Grien und Quinten Massys.