Angaben aus der Verlagsmeldung

Geschichtsort Olympiagelände


Als Austragungsort des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft 2006 wird das neugestaltete Berliner Olympiastadion erneut im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen. Insbesondere das filigrane, von gmp gestaltete Dach betont dabei die Rolle des Stadions in der Gesamtanlage, die 1936 als eine einzigartige Mischung aus Sportstätten, Aufmarschfeld und nationalsozialistischer Gedenkpolitik eröffnet wurde. Das Buch erschließt diesen Gedenkort Olympiagelände von seinen Anfängen als Pferderennbahn über die Geschichte des „Reichssportfeldes“ bis hin zur Gegenwart. Es behandelt die markanten Stationen der Bau- und Ereignisgeschichte seit Anfang des 20. Jahrhunderts und vertieft in drei Essays Themen, die mit dem Olympiagelände untrennbar verbunden sind: die Bedeutung der Olympischen Spiele 1936 für die nationalsozialistische Sportpolitik, die Entwicklung des „Heldengedenkens“ nach dem Ersten Weltkrieg und die architektonische Stellung der Anlage im internationalen Kontext. Als Ausstellungsführer begleitet die reich illustrierte Publikation die Dokumentation, die im Tribünengebäude unter dem Glockenturm entsteht.