Angaben aus der Verlagsmeldung

Die verweigerte Zukunft : Nicht die Kinder sind krank, sondern die Gesellschaft, die sie in Therapie schickt Les passions tristes / von Miguel Benasayag, Gérard Schmit


Ein fundamentales kleines Buch, das den Kopf für ein Umdenken im Umgang mit unseren Kindern frei macht, »eine wunderbare Lektüre für alle, die sich um Kinder sorgen, und für sie«. La Repubblica



Eine Gesellschaft in Angst schickt ihre Kinder in Therapie. Zu Tausenden suchen Schulkinder und Jugendliche, Eltern, Lehrer und Betreuer therapeutischen Rat im Umgang mit Lernschwächen und Schlafstörungen, Gewalt und Autoritätskrisen. Effiziente, rasche Hilfe ist angesagt. Doch was heißt das heute, einem Kind wirklich helfen?
Diese Frage auf eine neue Grundlage zu stellen, ist das Ziel des international renommierten Kindertherapeuten Benasayag. Sind unsere Kinder in einer Krise – oder nicht eher unsere Gesellschaft? Wie kann Erziehung gelingen, Lust auf Lernen, auf Bildung entstehen, wenn die Zukunft nicht mehr als etwas Positives, als Verheißung gedacht wird, sondern als eine Gefahr, gegen die man sich frühzeitig wappnen muss?
Back to the roots: Wer Kindern helfen will, muss sich unbequeme Fragen stellen, auch als Therapeut. Warum gerade der Verlust von Autorität oft zu autoritärem Verhalten führt. Ob individuelle Autonomie tatsächlich das wichtigste Therapieziel ist und nicht vielmehr die Fähigkeit, Bindungen einzugehen. Und dass es nicht um die Beseitigung störender Symptome geht, sondern um die Kraft zu wünschen, zu hoffen, zu leben.
•Wie die gesellschaftliche Krise auf Kinder wirkt
•Ein Grundlagenbuch des international bekannten Kinder- und Jugendtherapeuten
•Orientierungshilfe für Eltern, Lehrer und Erzieher
•Ein Plädoyer für eine neue Therapie der Bindung.