Angaben aus der Verlagsmeldung

Docta Manus : Studien zur italienischen Skulptur für Joachim Poeschke / von Johannes Myssok, Jürgen Wiener, Manfred Luchterhandt, Adriano Peroni, Saverio Lomartire, Thomas Weigel, Charles Davis, Gosbert Schüßler, Stefan Weppelmann, Hans Hubert, Damian Dombrowski, Guido Tigler, Ulrich Söding, Stefan Kummer, Johannes Röll, Wolfger Bulst, Britta Kusch-Arnhold, Candida Syndikus, Georg Satzinger, Christian Lenz, Christoph L Frommel, Claudia Echinger-Maurach, Karl Möseneder, Sybille Ebert-Schifferer, Michael Cole, Jutta Götzmann, Bernhard Schütz, Sebastian Schütze, Moritz Woelk, Elisabeth Kieven


"Docta Manus" - dieser alte Topos des Künstlerlobs betitelt die dreißig Studien zur italienischen Skulptur in diesem Band, von denen die meisten am 22. und 23. April 2005 als Vorträge auf dem Kongreß "Scultura" in Münster gehalten wurden. Die Studien sind als Festschrift zum 60. Geburtstag von Joachim Poeschke dem Jubilar gewidmet, auch wenn sie in dieser thematischen Begrenzung nur einen kleinen Teil seiner wissenschaftlichen Interessen widerspiegeln. Doch läßt sich der Band durch die thematische Streuung der Beiträge und ihre überwiegende Konzentration auf Hauptwerke geradezu als Anthologie zur italienischen Skulptur vom frühen Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert verstehen.

Von Studien zu den großen romanischen und gotischen Bildhauern Niccolò, Nicola Pisano, Tino da Camaino und Arnolfo di Cambio führt der Bogen über Donatello und das Quattrocento zu einer größeren Zahl an Beiträgen zu Michelangelo und der Skulptur der Hochrenaissance. Neben Giambologna ist sodann die Barockskulptur in Rom mit ihrer Entstehung und ihrem Hauptexponenten Gianlorenzo Bernini ein weiterer thematischer Schwerpunkt. Abgeschlossen wird die chronologische Folge durch Untersuchungen zur italienischen Skulptur des 18. Jahrhunderts und zu Canova als letztem großen Bildhauer dieser Tradition.

Die Beiträge präsentieren zahlreiche neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse aus oftmals jahrelanger Arbeit von Experten des Gebiets. Besonderer Wert wurde auf die exemplarische Bebilderung und Qualität der Abbildungen gelegt, in denen zum Teil Werke neu vorgestellt oder durch die Photographien neu erschlossen werden.