Angaben aus der Verlagsmeldung

Bildung und Wissenschaft als Standortfaktoren


Kreativität, die synthetisierende Kraft des Wissens sowie die Idee der Bildung wären als Ausgangspunkte bei der Reform des Bildungswesen zu erwarten. Statt dessen werden Hochschulen den Funktionsbedingungen eines Wirtschaftsunternehmens unterworfen und in den Dienst der Ökonomisierung von Wissen gestellt. Die Autoren dieses Bandes beschäftigen sich mit der Internationalisierung und Europäisierung des Hochschulsystems, den Anforderungen an Vergleichbarkeit und Berufsqualifizierung gestufter Bachelor- und Master-Abschlüsse, den Auswirkungen der Exzellenzinitiative sowie den Folgen der Reformen für die Geisteswissenschaften. Bereitet dieses Reformwerk der tradierten Idee von der Gemeinschaft Lehrender und Lernender sowie dem Humboldtschen Streben, Nützlichkeit und Selbständigkeit, Gesellschaftsbezug und Autonomie der Universität über den Wissenschaftsbegriff auszugleichen, ein endgültiges Ende?