Angaben aus der Verlagsmeldung

Das Leben des Giorgione, Corregio, Palma il Vecchio und Lorenzo Lotto / von Giorgio Vasari


Palma il Vecchio (1480–1525). Sein Lebenslauf gerät Vasari nicht nur zu einem Musterbeispiel für die Darstellung der Konzepte von>disegno< und>colore<, sondern er zeigt auch (an Bildern wie Seesturm und einem Selbstportrait) Vasaris hervorragende Fähigkeit der Bildbeschreibung und -wertung. Giorgione (1477/8–1510). Was wir vom großen Maler Giorgione wissen, verdanken wir fast ausschließlich Vasari, insbesondere auch seine Wertung Giorgiones als sinnlich-emotionaler Künstler mit der Gabe perfekter Pinselführung und meisterhaften Kolorits. Lorenzetto Lotto (1480–1556/7). Lotto stand in Venedig in schlechtem Ruf, weil er nicht der Farbigkeit von Tizian folgt – erst Vasari erkennt und würdigt sein Talent. Ebenso: Antonio da Correggio (1489–1534). Mit ihm leitet Vasari die>maniera moderna< ein, die der sensible Maler von Oberfläche und Emotion nach Parma, Modena und Reggio trug.