'Menschenbilder' sind populärer denn je. Sie scheinen eine Schlüsselposition in ethischen Argumentationen einzunehmen. Doch was genau sind Menschenbilder – und wie erlangen sie eine Gültigkeit, die in moraltheoretischen Kontexten relevant ist?
In diesem Band wird das Phänomen von Menschenbildern über nationale wie disziplinäre Grenzen hinweg kritisch beleuchtet. Gleichzeitig geht es darum, die normative Bedeutung von Menschbildern zu untersuchen.
Antworten auf Fragen, die für die Wertorientierung unentbehrlich sind, müssen ihre Quellen offenlegen, wenn – statt eines kompromisslosen Aufeinanderprallens von 'Menschenbildern' – ein Dialog zwischen verschiedenen Personen, Gruppen und Kulturen möglich sein soll.