Die Landschaften, in denen Vincent van Gogh (1853–1890) lebte, haben ihn und seine Kunst zutiefst geprägt. In der Begegnung mit der Natur gelangte der ruhelose Künstler zu einer Harmonie und Ausgeglichenheit, die ihm sonst verwehrt blieb, und fand zugleich seine ganz eigene künstlerische Sprache und damit eine radikal neue Freiheit in der Kunst.
Der durchgehend farbig bebilderte, prächtige Band gibt erstmals einen umfassenden Überblick über van Gogh als Landschaftsmaler. Aufsätze namhafter Kunsthistoriker und Van-Gogh-Spezialisten erschließen diesen wichtigen Aspekt seines Œuvres. Unmittelbar wird nachvollziehbar, wie die erdigen Töne des holländischen Frühwerks in Paris nach und nach von einer lichten Malweise abgelöst wurden. In Südfrankreich fand der Künstler dann zu den intensiv leuchtenden Farben und dem vitalen Ausdruck, die seine Bilder bis heute so faszinierend machen. In allen Perioden seiner kurzen Lebens- und Schaffenszeit stand er unter dem Bann der Schöpfung; mit Motiven wie dem Sämann, der Obstblüte, der Kornernte oder dem Schnitter beschrieb er den Kreislauf der sich immer wieder erneuernden Naturkräfte. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2303-9; französische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2353-4)

Ausstellung: Kunstmuseum Basel 26.4.–27.9.2009