Was weiß man eigentlich über diesen Dichter August Heinrich Hoffmann, der sich nach seinem Geburtsort irreführend und wohl auch etwas eitel von Fallersleben nannte, womit man ihn für einen jener Adligen halten konnte, die er ja eigentlich und wenigstens in seinen frühen Gedichten und Schriften heftig bekämpfte, und der zu Dichtern wie Heine (der ihn nicht mochte) oder Freiligrath oder Herwegh gehört? Viel weiß man nicht und viel kennt man nicht von ihm. Scheinbar.
In drei Abschnitten widmet sich das Buch den Unpolitischen Liedern, den Gedichte(n) für Kinder und unter Vermischtes seinem übrigen lyrischen Schaffen. Hoffmann von Fallersleben wird damit als Dichter wieder mehr ins Bewusstsein gerückt. Schließlich kennen mehr Menschen seine Lieder und Gedichte, als sie diese mit seinem Namen in Verbindung bringen können.