Angaben aus der Verlagsmeldung

Hermeneutik – Methodenlehre – Exegese : Zur Theorie der Interpretation in der frühen Neuzeit


In der jüngsten Vergangenheit haben sich die Forschungen zur Frühgeschichte der Hermeneutik über die einzelnen Fachdisziplinen hinaus intensiviert. Im Zentrum stehen Probleme des Textverstehens, die durch das protestantische Schriftprinzip initiierte Schriftauslegung, frühneuzeitliche Rhetorik- und Dialektiktraditionen sowie die Genese der Hermeneutik als eigenständiger Disziplin innerhalb der frühneuzeitlichen Logik. Die Beiträge des Sammelbandes, die auf ein Symposium der »Europäischen Melanchthon-Akademie in Bretten« im Oktober 2008 zurückgehen werden, ziehen die Bilanz aus der bisherigen Forschung und geben Perspektiven für künftige Analysen zur Frühgeschichte der Hermeneutik. – Mit Beiträgen von S. Meier-Oeser, G. Frank, P. R. Blum, H. Bollbuck, W. Dickhut, A. Eusterschulte, J. Haga, S. Lalla, M. Leiner, Th. Leinkauf, I. Maclean, M. Matthias, H.-P. Neumann, V. Remmert, B. Roling, S. Salatowsky, W. Schmidt-Biggemann, G. Scholtz, O. R. Scholz, R. B. Sdzuj, A. Spahn, D. Thouard, F. V. Tommasi, J. U. Barrón, K. Vanek, H. Weder und H. Wels.