Angaben aus der Verlagsmeldung

Außer der Zeit : Traktat / von Martin Eller


In dieser Schrift geht es um Bilder. Die Absicht war, eine dichte, umfassende und wirklichkeitsgetreue Bildersammlung „der Welt“ und von uns selbst zu erstellen. Sie soll zum Nachdenken darüber führen, was wirklich ist; und dies Denken soll zu eigenen Schlussfolgerungen führen.
Hier stehen Überlegungen zu Bekanntem, nicht zu „Neuem“. Alles kreist um ein Motiv: Wir denken in Bildern, die Kultur ist durch Bilder bedingt und wird durch Bilder fortgesetzt.
Dies Buch zu lesen ist mühsam und wenig angenehm; was wirklich ist, ist komplex, Ausflüchte in die Metaphysik sind unzulässig; und wir sind nicht die humanen Vernunftwesen, für die wir uns so gerne halten.
Die knappe Form und der Titel „Traktat“ sind bewusst gewählt; die Unmöglichkeit eines vollständigen Bildes soll darin zum Ausdruck kommen. Das Buch hätte seinen Zweck erfüllt, wenn es mehr Fragen hinterlässt, als Antworten in ihm stehen.
Diese Arbeit ist ein Derivat aus einer (in Vorbereitung befindlichen) Essai-Sammlung. Beides entstand im Nachdenken über Gelesenes, beim Malen, außer der Zeit.