Angaben aus der Verlagsmeldung

Traumatisierte Kinder und Jugendliche in Deutschland : Analysen und Empfehlungen zur Versorgung und Betreuung


Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern – Sozialarbeit, Polizei, Erwachsenenpsychosomatik, Traumaforschung, Prävention, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Rechtswissenschaften, Psychologie etc. – setzen sich mit dem Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in Deutschland auseinander und zeigen die kurz-, mittel- und langfristigen Folgen auf. Dabei wird der Bogen bewusst von der klinischen und biologischen Grundlagenforschung bis in die sozialpädagogische Versorgungspraxis gespannt. Auch die ökonomische Dimension und die nicht adäquate Beschäftigung mit Traumatisierung und die Folgen für die mit Traumata groß gewordenen Menschen im weiteren Leben werden angesprochen. Allerdings werden strafrechtliche Aspekte, über die in letzter Zeit sehr stark debattiert wurde, zunächst einmal ausgeklammert, nicht zuletzt, weil sich seit dem Urteil des BGH zur Glaubhaftigkeitsbegutachtung eine eigene Spezialliteratur hierzu gebildet hat und gleichzeitig immer wieder Kritik an diesem Vorgehen, gerade mit Blick auf chronisch schwer und wiederholt traumatisierte Betroffene formuliert wird. Der Band enthält konkrete Handlungsempfehlungen und Verbesserungsvorschläge für die Situation in Deutschland und bezieht dabei auch modellhafte Vorgehensweisen aus Deutschland und aus Traumanetzwerken im Ausland mit ein.
Mit Beiträgen von
Ute Dieluweit, Jörg Michael Fegert, Silke Birgitta Gahleitner, Adolf Gallwitz, Lutz Goldbeck, Harald Gündel, Thomas Hensel, Birgit Hoffmann, Barbara Kavemann, Andrea Kemper, Arthur Kröhnert, Markus A. Landolt, Sylvia H. Oswald, Rita Rosner, Ludwig Salgo, Renate Schepker, Marc Schmid, Nina Spröber, Michael Stephan, Annette Streek-Fischer, Gerhard J. Suess, Leonore Thurn, Jörg Weidenhammer, Julia von Weiler und Ute Ziegenhain.