Angaben aus der Verlagsmeldung

Essayistische Prosa und Gedichte / von Rolf Hochhuth


Hochhuths Essay «Der Klassenkampf ist nicht zu Ende»

von 1965 brachte das politische und wirtschaftliche Establishment zum Toben; er markiert den Beginn eines faszinierenden essayistischen und publizistischen Werkes.

Seine Leitlinien sind Geschichte und Politik. Immer wieder in Geschichte und Gegenwart waren und sind für Hochhuth Einzeltäter unentbehrlich, zumal dann, wenn Macht absolut wird wie heute die der großen Banken.

Solchen Menschen spürt er in kundigen und einfühlsamen Porträts nach, den erfolgreichen, etwa Bismarck oder Churchill, und den tragisch gescheiterten wie den Geschwistern Scholl oder den Hitler-Attentätern Bavaud und Elser, aber auch Denkern wie Jakob Burckhardt, Karl Jaspers, Oswald Spengler. Nicht zuletzt diese drei lehren

nach Hochhuths Überzeugung, dass in der Geschichte

kein Sinn ist und dass deshalb die Sorge allein den Lebenden gelten kann, insbesondere den Benachteiligten.

Ganz in diesem Sinne ist Hochhuths essayistisches Werk:

Aufruhr in Permanenz. Die vorliegende umfassende Auswahl zieht die Bilanz, bringt zudem zahlreiche bisher unveröffentlichte und neue Texte und Gedichte.