Angaben aus der Verlagsmeldung

Die Grafen von Moor : Eine Bühnenbearbeitung von Schillers »Räubern«. Nach der Handschrift von 1785


»Die Grafen von Moor« (1785) ist eine anonyme Bühnenbearbeitung von Schillers »Räubern«, die ganz ohne Räuber auskommt. So wird Karl Moor nicht als anarchischer Selbsthelfer, sondern als tugendhafter Held vorgeführt, der sich entscheidet, als Anführer eines russischen Heeres unter Katharina II. gegen die Rebellen im Pugatschow-Aufstand (1773–1775) zu Felde zu ziehen. Das Manuskript, das sich in der Hamburger Universitäts- und Staatsbibliothek Carl von Ossietzky befindet, legt ein beredtes Zeugnis der Bühnenpraxis im 18. Jahrhundert ab. Sorgfältig transkribiert, mit Stellenkommentar und Nachwort versehen, wird es hier erstmals publiziert.