Angaben aus der Verlagsmeldung

Carl Philipp Fohr. 1795-1818. : Im Unvollendeten vollendet. Monographie und Kritisches Werkverzeichnis / von Peter Märker


Der mit nur 22 Jahren im Tiber ertrunkene Carl Philipp Fohr (1795–1818) ist heute allenfalls noch als frühvollendeter Romantiker im Bewusstsein. Sein geschaffenes Werk von mehr als 800 Zeichnungen und Aquarellen sowie 7 Gemälden, einigen Grafiken und unverwechselbaren Beteiligungen an den Werken befreun deter Künstler ist aber weithin unbekannt.
Das hier erstmals überblickbare Werk präsentiert sich in thematischer und stilistischer Komplexität. Fohr betätigte sich als Landschafter, eindrucksvoller Porträtist seiner studentischen Freunde in Heidelberg und seiner Künstlerkollegen in Rom, schließlich auch als bewunderter Schöpfer von »Historien«. Seine stilistische Vielfalt ist ein bewusst gewähltes, von der jeweiligen Aufgabe abhängiges Verfahren. In dieser Wahlfreiheit der zeichnerischen Mittel ist er ein früher »Moderner«. Die Monografie weist ihm den gebührenden Rang innerhalb der Kunst der deutschen Romantik und seine kunsthistorische Stellung in Abgrenzung zu den Nazarenern zu.