Angaben aus der Verlagsmeldung

Spurensuche : Der Berliner Kunsthandel 1933–1945 im Spiegel der Forschung


Der Band bietet einen Forschungsstand über den Kunsthandel in Berlin zur Zeit des Nationalsozialismus und ist das Ergebnis eines Workshops anlässlich der Ausstellung »Gute Geschäfte. Kunsthandel in Berlin«. Während die Reichshauptstadt in den 1920er Jahren zu den Kunstmetropolen des internationalen Kunsthandels zählte, nahm ab 1933 der Einfluss der Politik auf die bis dahin weitgehend unabhängige Branche Einfluss. Viele Berliner Kunsthändler wurden Opfer der Judenverfolgung und waren gezwungen, ihr Geschäft aufzugeben, andere profitierten von der Liquidierung jüdischer Galerien. Neben der historischen Verortung bekannter Berliner Kunsthändler werden Quellen, Bestände und Archive ausgewertet, die einen Überblick über das Ausmaß des Kunsthandels in der Zeit zwischen 1933 und 1945 geben. Mit Beiträgen von Sibylle Ehringhaus, Caroline Flick, Peter Prölß, Patrizia Jirka-Schmitz, Wolfgang Schöddert, Barbara Schröter, Heike Schroll und Heike Stange.