Ein junger Mann sitzt im Kerker und wartet auf seine Hinrichtung. Es ist Reinhard, der sich mit seinem Bruder einer der Räuberbanden anschloss, die um 1800 die Eifel unsicher machten. Berüchtigte Kerle wie „der Fetzer“ und Carl Heckmann sind fortan ihre streitlustigen Gesellen. Seit sie sich von einem zwielichtigen Fremden zu einem Kirchenraub anstiften ließen, scheint der Teufel selbst in ihren Raubzügen die Hand im Spiel zu haben.
Als bei einem Überfall ein kleines Mädchen den Flammentod stirbt, fühlt sich Reinhard von ihrem Rachegeist verfolgt. Zu spät sieht er die Gefahr des Verrats – kann er mit seiner Lebensbeichte seinen Bruder und sich vor der Guillotine retten?
Dem Autor Maik Schurkus gelingt eine spannende, detailreiche Erzählung über das Räuberwesen in der Eifel um 1800. Von Aachen bis Köln bindet er tatsächliche Schauplätze und Prozessakten der Zeit in die Erzählung ein.