Angaben aus der Verlagsmeldung

Care: Praktiken und Politiken der Fürsorge : Ethnographische und geschlechtertheoretische Perspektiven


Der Band beschäftigt sich mit dem Sorgen für sich und andere, kurz Care. Als Care wird hier neben Pflege und der Reproduktion von Arbeitskraft in einem weiten Sinn die Herstellung und Erhaltung von Lebewesen und deren Umwelten verstanden. Aus der Perspektive einer kulturanthropologischen Geschlechterforschung zeigt sich Care bzw. Fürsorge als machtpolitisch ambivalentes Feld, in dem Zugehörigkeiten diskutiert, Orte zugewiesen und Grenzen bestimmt und in dem Ethiken und Affekte, Subjektpositionen und soziales Miteinander ausgehandelt werden.