Angaben aus der Verlagsmeldung

Apollinarius und seine Folgen


Apollinarius war auf der einen Seite ein Theologe und Bischof, dem man hohen Respekt entgegenbrachte, poetisch begabt, hochgebildet und Zeitgenosse von Basilius von Caesarea, Nizäner und doch auf der anderen Seite der Urheber der wohl wirkungsvollsten Häresie der Antike, die seit 383 in kaiserlichen Edikten verboten wurde und deren Anhänger doch 428 wieder in die Grosskirche aufgenommen wurden. Gefragt wird nach einem Apollinarius, der nicht von Vorneherein mit dem Häretiker identifiziert ist, zu dem er in den 70er Jahren wurde. Die apollinaristischen Gruppen und ihre Bedeutung, neue, bisher unbekannte Testimonien und das Apollinarius Bild in byzantinischen Quellen werden vorgestellt.
Mit Beiträgen von:
Patrick Andrist, Silke-Petra Bergjan, Hanns Christof Brennecke, Alessandro Capone, Volker Henning Drecoll, Susanna Elm, Benjamin Gleede, Theresia Hainthaler, Uta Heil, Martin Heimgartner, Kelley McCarthy Spoerl, Karin Metzler, Ekkehard Mühlenberg, Markus Vinzent, Johannes Zachhuber