Angaben aus der Verlagsmeldung

Busch trifft Spitzweg


Es ist verblüffend: Stellt man Gedichte von Wilhelm Busch und Gemälde von Carl Spitzweg einander gegenüber, so scheint es fast, als wäre ein Text direkt für ein bestimmtes Bild geschrieben oder ein Bild inspiriert durch speziell diesen einen Text gemalt worden. Dabei sind beide sich, wenn überhaupt, dann nur quasi im Vorübergehen in München begegnet.
Ihre Werke aber halten überraschend intensive Zwiegespräche miteinander und offenbaren so die tiefe Geistesverwandtschaft ihrer Schöpfer: Beide lebten zurückgezogen und suchten sich dem Zeitentrubel zu entziehen. Beide waren aber gleichzeitig scharfsichtige Beobachter der Eigenheiten und Wunderlichkeiten ihrer Mitmenschen, der Junggesellen und Liebespaare, der Musiker, armen Poeten und trinkfesten Geistlichen, die sie in ihren Werken mit solch hintergründigem Humor nachzeichneten.
Die Gegenüberstellung von Texten Wilhelm Buschs und Bildern Carl Spitzwegs entfaltet ein entsprechend heiteres Kaleidoskop der Werke beider Meister – ein wundervolles Geschenk.