Angaben aus der Verlagsmeldung

Maly Trostinec: Den Toten ihre Namen geben : Das Totenbuch der österreichischen Opfer der Shoa in Weißrussland


Zwischen November 1941 und Oktober 1942 deportierten die Nationalsozialisten 10.000 österreichische Jüdinnen und Juden von Wien und 3.000 von Brünn und Theresienstadt nach Weißrussland und ermordeten sie in Maly Trostinec. Dieser Band gibt alle ihre Namen und ihre letzen Aufenthaltsorte in Wien wieder.
'Grabsteine erinnern nicht nur an den Tod, sie erzählen vor allem davon, dass und wann die Toten gelebt haben und dass sie den Lebenden fehlen. Die Toten von Maly Trostinec haben bis heute keine Grabsteine. Dieses Buch gibt ihnen die Grabsteine auf Papier und macht sie damit endlich wieder zu einem Teil der österreichischen Gesellschaft. Denn ohne Grabsteine, auf denen ihre Namen stehen, bleiben die Toten die, zu denen man sie vor über 70 Jahren gemacht hat: Ausgestoßene.'