Angaben aus der Verlagsmeldung

Cody Choi. Culture Cuts : Kunsthalle Düsseldorf


Mit Culture Cuts liegt die erste retrospektive Publikation zu dem südkoreanischen Künstler vor. Chois Arbeitsweise ist von Zivilisationskritik geprägt, die in vielfältigen Medien wie Malerei, Skulptur, Installation, Tusche, Computermalerei und Neonschriften zu einem Dialog der Kulturen beiträgt. Seit den 1980er Jah ren nimmt er über die Stationen Los Angeles und New York eine entschei dende Rolle in der internationalen Kunst Szene ein und trägt maßgeblich zu einem Dialog der Kulturen bei. In seinen Arbeiten setzt sich der Künstler mit den medial und kulturell produzierten Konflikten westlicher und östlicher Länder sowie der schonungslosen Verwestlichung Asi­ens aus einander. Als „Asiate” in den USA und als „Amerika ner“ zurück in seiner Heimat seit 2002 be­handeln seine Arbeiten vielfältige Konfliktfelder kultureller Soziali sation und Assimilation. In Beziehun­gen zu Auguste Rodin, Mike Kelley oder Gerhard Richter werden philosophische als auch ästhetische Themen und Klischees im Sinne der Appropriation Art behandelt.