Angaben aus der Verlagsmeldung

Seilfahrt, Siedlung, Schwielenhand : Prosa aus dem Kohlenrevier


Der große Rhythmus ist vorbei. An den Alltag im Ruhrgebiet, an die Arbeit unter Tage erinnern zahlreiche Romane, Erzählungen, Gedichte. Über das Kohlenrevier zwischen Lippe und Ruhr schrieben Bergmänner, Arbeiterdichter und Reporter gleichermaßen. Die drei Anthologien „Grube, Grus, Gedinge“, „Seilfahrt, Siedlung, Schwielenhand“ und „Schlot, Schacht, Arbeitslandschaft“ präsentieren eine literarische Entdeckungsreise von der rasanten Industrialisierung via Wirtschaftswunder bis zum langwierigen Ende der Kohle auf Raten.
Wie beschreibt man die schweißtreibende, gefährliche Arbeit vor Ort, was für ein Gefühl löst das Knacken der Gebirgsschichten aus? Mit welchem Getränk spült man den Staub, die Wut über das schlechte Gedinge am besten raus? Auszüge aus gut 100 Jahren Zechenalltag und Arbeitslandschaft nähern sich ihrem Gegenstand mit Pathos, mit Skepsis, mit Wohlwollen, Ärger, mit nostalgischer Wehmut und dem Wunsch nach Veränderung.