Das Buch stellt die bisher unbekannte, einzigartige österreichische Bibliothek der Ritterfamilie Beck von Leopoldsdorf aus dem Ende des 16. Jahrhunderts vor. Diese ging Ende des Dreißigjährigen Krieges als Kriegsbeute nach Schweden und wurde dort zerstreut. Die Büchersammlung gehörte zu den progressiven Typen von Adelsbibliotheken. Die Autorin stellt diese Bibliothek in Kontext zu anderen zeitgenössischen aristokratischen Bibliotheken der habsburgischen Länder und offenbart hierbei den intellektuellen Horizont des Bibliotheksbesitzers. Ein Teil der Monographie ist auch eine virtuelle Rekonstruktion dieser Bibliothek in Form einer detaillierten Bestandsaufnahme.