Angaben aus der Verlagsmeldung

Geliebte Lizzy, meine Schwester : Von meiner Katze, dem Leben und der Liebe / von Peter Hoeck


Eine Katze kann einem Menschen viel bedeuten! Besonders, wenn er allein lebt und die geliebte Katze gleichsam seine Lebensgefährtin ist. Wenn sie dann nach vielen gemeinsamen Jahren stirbt, hinterlässt sie eine große Lücke.
So erlebte auch ich es. Freunde und Familie waren zwar da und Bücher mit Geschichten über Katzen halfen mir, die Lücke auszuhalten, doch auch noch über zwei Jahre nach ihrem Tod begrüße ich Lizzy jeden Morgen auf ihrem Foto und sage ihr abends Gute Nacht.
Ich erinnere mich an gemeinsame tägliche Rituale wie Lizzys Genuss von Cornflakes - Stückchen beim Frühstück oder mein abendliches Spielen auf der Mundharmonika an ihrem Körbchen.
Erst, nachdem Lizzy gestorben war, wurde mir klar, dass der Wunsch, ihr langsam gewachsenes Vertrauen auch weiter erleben zu können, auch mit zu einer risikoreichen Entscheidung geführt hat: die alt gewordene Lizzy unter Vollnarkose und nicht mit örtlicher Betäubung operieren zu lassen - auch wenn es mein wichtigstes Anliegen war, ihr Angst und ein Trauma zu ersparen.
Ihr Sterben ließ mich noch einmal deutlich fühlen, was Leben eigentlich bedeutet und unter dem Eindruck Lizzys letzter Lebenstage berührte mich das Leid der Tiere in der Massentierhaltung, von dem ich las oder das ich in Fernsehbeiträgen sah, ganz besonders.
Bei Autoren, die sich mit Fragen zu einem Leben nach dem Tod beschäftigt haben, fand ich Unterstützung in meinem Empfinden, dass Lizzy in Liebe geborgen bleibt.