Angaben aus der Verlagsmeldung

Circular Economy : Die geplante Obsoleszenz des Kapitalismus?


Das wachstumsgetriebene lineare Wirtschaftssystem mit seiner Abhängigkeit von immer größeren Mengen an nicht-regenerativen Ressourcen, Massenproduktion und verschwenderischem Konsum zerstört sich selbst die Existenzgrundlage. Um dem entgegenzuwirken, hat die EU-Kommission 2015 den Circular Economy Action Plan beschlossen. Der Sammelband betrachtet erstmals den ordnungspolitisch induzierten Wandel von der linearen Take-Make-Dispose-Wirtschaftsweise zur Circular Economy aus der Sicht der Strategen der Circular Economy in den EU-Institutionen (Hugo Schally, Abteilungsleiter für „Öko-Innovation und Kreislaufwirtschaft“ in der Generaldirektion Umwelt der europäischen Kommission), der Lobbyisten für ökologische Standardisierungen in der EU (Christoforos Spiliotopoulos von ECOS), der Industrie (Christian Dworak von BSH), des Konsumentenschutzes (Sylvia Maurer von BEUC) und der Wissenschaft (Marina Fischer-Kowalski, Professorin für Sozialökologie und Dozentin für Soziologie, und Niko Paech, Wirtschaftswissenschaftler und Wachstumskritiker, Autor des Buches „Befreiung vom Überfluss: Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“). Zwei weitere potentielle Autorinnen, beide EU-Parlamentarierinnen wurden angefragt.