Dieser Band widmet sich der Diskussion von Theorien und Methodiken einer diachron orientierten Varietätenlinguistik. Ausgangspunkt der hier versammelten Beiträge ist dabei die These, dass die Geschichtsschreibung einer Sprache sich nicht nur auf eine exemplarische (Standard-)Varietät beziehen darf, sondern dass die systematische Berücksichtigung sprachlicher Heterogenität gerade auch in diachronen Studien unabdingbar ist. Vor diesem Hintergrund arbeiten die AutorInnen in ihren Beiträgen theoretische und methodische Probleme und Perspektiven einer zeitgemäßen diachronen Varietätenlinguistik heraus und illustrieren diese anhand konkreter Fallbeispiele aus der gesamten Romania.