Gerade mal sechs Monate erträgt der Wirtschaftsingenieur Leopold Levinsky die Schikanen, denen er in der Himmler Maschinennadel AG ausgesetzt ist, ehe er in einer Panikreaktion das Handtuch wirft. Im naiven Glauben, niemand würde Anstand an seinem unrühmlichen Abgang vom Wiener Neustädter Staatsbetrieb nehmen, und im vollen Bewusstsein seiner unstreitigen Fähigkeiten rechnet er fest damit, unverzüglich bei einem anderen Unternehmen in Lohn und Brot zu stehen. Ein mächtiger Arbeitgeber kennt jedoch keinen Pardon. Im Verein mit der Staatspolizei übt er blanken Terror aus. Er beschneidet dem Wirtschaftsingenieur die Flügel, gräbt ihm das Wasser ab, beraubt ihn kurzum seines Lebens. Den Unbilden dieses politischen Wahnsinns zu trotzen und den Kopf oben zu behalten ist zwar eine Herausforderung ohnegleichen, eine Unmöglichkeit aber beileibe nicht. Wiewohl ihn alle Welt auf Kandare reitet, ist Leopold Levinsky frohen Mutes und tritt die Flucht nach vorn an. Statt weiterhin Versäumnissen nachzutrauern, versucht er sich in der Schriftstellerei.