Niklas Holzberg, bis 2011 Professor für Klassische Philologie an der Universität München, legt Aufsätze vor, die auf Fortbildungsvorträgen beruhen; sie wurden 2008–2019 vor LateinlehrerInnen und -schülerInnen in mehreren Bundesländern gehalten. Er interpretiert darin Texte von Schulautoren mit Blick auf die Unterrichtspraxis. Der Schwerpunkt liegt auf den drei Augusteern Vergil, Horaz und Ovid, aber es werden auch jeweils exemplarisch für die Gattung Texte von Catull und Martial (Epigramm), Plinius d.J. (Brief), Caesar, Sallust, Livius und Tacitus (Historiographie) und Roman (Petron) analysiert. Die Interpretationen, die auf jüngsten Erkenntnissen der latinistischen Literaturwissenschaft fußen, sollen der Lektüre im Fach Latein neue Impulse geben.