Angaben aus der Verlagsmeldung

Töchter ohne Mütter : Vom Verlust der Geborgenheit / von Hope Edelman


1994 erschien ein Buch, das noch heute zum Klassiker der Trauerliteratur gehört: „Motherless Daughters“ von der Journalistin Hope Edelman. In vielen Interviews mit Betroffenen berichtet die Autorin vom Schicksal junger Frauen, die im Kindes- oder Jugendlichenalter ihr Mutter verloren haben. Für all diese Frauen war es eine tiefer Einschnitt – ihr Leben war danach nicht mehr das gleiche.
Erstmals zeigte die Autorin auf, welche tiefgreifenden, anhaltenden und weit reichenden Konsequenzen dieser Schicksalsschlag für die jungen Frauen bedeutete. 2014 erschien eine erweiterte und aktualisierte Ausgabe des Buches, von dem sich allein in den USA über 500‘000 Exemplare verkauft haben.
Edelman berichtet von ihrem eigenen Verlust und erzählt die Geschichten von anderen Frauen, die ebenfalls ihre Mütter verloren haben. Sie erklärt die Stufen der Trauer und zeigt, wie die langsame Anpassung an die neue Situation abläuft. Sie geht ebenfalls ausführlich auf andere typische Begleiterscheinungen ein: beispielsweise dass die jugendliche Tochter oft die Rolle der verstorbenen Mutter im Familiengefüge und im Haushalt übernimmt – mit den langfristigen Folgen, die das für diese Frauen hat.