Der Band entwickelt eine postmigrantische Perspektive auf provinzielle oder provinzbezogene Kontexte und Positionierungen und vereinigt dabei literarische Perspektiven mit empirischen Zugängen zu Politik und Alltag. Es werden postmigrantische Aushandlungen in ruralen Kontexten in den Blick genommen und zudem gefragt, wie sich Vorstellungen zur „Provinz“ wie auch zur „Migration“ gegenseitig bedingen, neuformieren und wo dies konkret geschieht.