Angaben aus der Verlagsmeldung

Soziale Arbeit unter den Bedingungen des »aktivierenden Sozialstaates« : Mit einem Vorwort von Christoph Butterwegge / von Michael Büschken


Die strategische Ausrichtung der Sozialpolitik hat nicht mehr die Kompromissfindung zwischen Arbeit und Kapital zum Ziel, sondern die Mobilisierung des gesellschaftlich verfügbaren Humankapitals und die ökonomische Verschlankung des Sozialstaates.

Es werden sowohl der Umbau zum ‚aktivierenden Sozialstaat‘ als auch die konkreten Lebenswelten der „Schwächsten“ einer Gesellschaft und ihre Problemen, die durch den Umbau entstanden sind, in den Blick genommen. Der „aktivierende Sozialstaat“ krankt an dem unauflösbaren Widerspruch, dass er, um aktivierend auf sozial Benachteiligte, besonders Bedürftige und Behinderte wirken zu können eine Vielzahl von Koordinations-, Beratungs-, Ausbildungs- und Unterstützungsangeboten vorhalten muss. Dabei orientiert er sich nicht am realen Bedarf, sondern an knapper werdenden öffentlichen Budgets und setzt auf Sanktionen, Druck und Kürzungen.