Angaben aus der Verlagsmeldung

Phosphor : Fluch und Segen eines Elements


Die Aufregung war groß, als Phosphor 1669 entdeckt wurde. Auf der Suche nach dem »Stein der Weisen« erhitzte der Alchemist Hennig Brand Urin – und erhielt eine weiße Substanz, die im Dunkeln leuchtete. Die Geheimnisse dieses »wundersamen Lichtträgers« sind heute weitgehend entschlüsselt, doch seine Bedeutung ist geblieben: Phosphor gehört zu den unverzichtbaren Nährstoffen.

Das Element versorgt unseren Körper mit Energie und ist für alles Leben essenziell. Keine Pflanze würde ohne ihn gedeihen, ein Großteil der Menschen müsste hungern. Umso bedenklicher ist es, dass seine Lagerstätten bald erschöpft und Recyclingverfahren noch zu wenig ausgereift sind. Zudem wird ein Teil des Phosphors dafür verwendet, Leben zu zerstören: subtil, aber wirksam als Inhaltsstoff von Pestiziden oder auch als Kampfstoff mit offensichtlich verheerender Wirkung in Brandbomben. Das Buch erzählt die Geschichte eines ambivalenten und selten gewordenen Stoffes, von dessen Tragweite nur wenige wissen.