Angaben aus der Verlagsmeldung

Die Furche des Gedichts / von Philippe Beck, Jacques Rancière


Lässt sich der Unterschied zwischen Philosophie und Dichtung anhand des Unterschieds zwischen »Sein« und »Machen« erörtern? – In zwei Aufsätzen zur Lyrik Philippe Becks hat sich Jacques Rancière die Frage gestellt, was mit Gedichten heute zu tun und zu machen ist, was Gedichte zur Zeit machen können, was Philippe Beck in seinen Gedichten macht: »Was sagt er? – Was tut er? – Was sagt er, dass er tut? Was sagt er, ohne es zu tun? Was tut er, ohne es zu sagen?« Eine Diskussion, unter anderem mit Alain Badiou, sowie ein für dieses Buch geführte Gespräch zwischen Jacques Rancière und Philippe Beck beschließen den Band. Lässt sich der Unterschied zwischen Philosophie und Dichtung anhand des Unterschieds zwischen »Sein« und »Machen« erörtern? – In zwei Aufsätzen zur Lyrik Philippe Becks hat sich Jacques Rancière die Frage gestellt, was mit Gedichten heute zu tun und zu machen ist, was Gedichte zur Zeit machen können, was Philippe Beck in seinen Gedichten macht: »Was sagt er? – Was tut er? – Was sagt er, dass er tut? Was sagt er, ohne es zu tun? Was tut er, ohne es zu sagen?«
Der Band enthält einen bereits 2002 veröffentlichten Text zu Becks Didaktischen Gedichten sowie einen Vortrag, den Jacques Rancière auf einer Tagung zu Becks Werk in Cerisy-la-Salle im Sommer 2013 »nicht als Philosoph oder Poetologe, sondern schlicht und ergreifend als Leser« über zwei »Populäre Gesänge« aus Philippe Becks Neuschreibungen der »Kinder- und Hausmärchen« von Jakob und Wilhem Grimm gehalten hat. Die anschließende Diskussion, unter anderem mit Alain Badiou, sowie ein für dieses Buch geführtes Gespräch zwischen Jacques Rancière und Philippe Beck beschließen den Band.
»Beck stellt sich der orphischen Dichtung entgegen. Der wunderliche Spielmann der Brüder Grimm kommt ihm da gerade recht, denn der hat längst begriffen, dass es nicht darum geht, die Tiere zu verzaubern, sondern sie zu fangen. Dazu bedarf es nicht des süßen Tons der Leier, sondern der List. Der Spielmann stellt ihnen Fallen und hält auf seine Bestimmung zu: den Gefährten zu finden, zu dem er sprechen möchte.«