Angaben aus der Verlagsmeldung

Entwicklung und Evaluation digitalisierungsbezogener Kompetenzen von angehenden Chemielehrkräften / von Franziska Zimmermann


Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung wurden Kompetenzen formuliert, über welche alle Schülerinnen und Schüler zum Ende ihrer Pflichtschulzeit verfügen sollen. Lehrkräfte stehen vor der Herausforderung, die Vorgaben umzusetzen, indem sie die lernförderlichen Potenziale digitaler Medien für das Lehren und Lernen nutzen. Wesentliche Voraussetzung dafür ist wiederum eine entsprechende Professionalisierung angehender Lehrkräfte. Für eine darauf abgestimmte Lehrkräfteaus- und -weiterbildung fehlt es bisher an Vorgaben und systematischen Verankerungen.

Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen der Arbeit ein Seminar zur Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen angehender Chemielehrkräfte konzipiert und evaluiert. Grundlage der Evaluation und Beschreibung der digitalisierungsbezogenen Kompetenzen bildet das TPACK-Modell, welches als Basis für die Entwicklung der Testinstrumente berücksichtigt wird. Dabei wird die Effektivität des Seminars in Hinblick auf die Veränderungen der TPACK-Selbstwirksamkeit und Einstellung sowie die Fähigkeiten, digital gestützten Chemieunterricht zu planen, von N ,= ,26 Studierenden analysiert. Hier zeigen die Ergebnisse jeweils eine signifikante Verbesserung vom Pre- zum Post-Zeitpunkt. Im Rahmen des an das Seminar anschließenden Praxissemesters wird darüber hinaus die unterrichtspraktische Implementation erfasst, indem die Studierenden eine Unterrichtsstunde planen und durchführen, in der digitale Werkzeuge eine besondere Rolle einnehmen. Dabei stellt sich heraus, dass die Studierenden grundlegendes TK, TPK und TCK bei der Durchführung und bei der Gestaltung multimedialer Unterrichtsmaterialien zeigen.