Sich für den Umweltschutz, Inklusion und Toleranz einzusetzen, gehörte für viele Unternehmen jahrelang zum guten Ton: Brauereien wollen den Regenwald retten, Burgerketten und Supermärkte setzen sich für Inklusion ein, Tech-Konzerne wollen Menschenrechte schützen, Banken und Versicherungen werben mit Regenbogenflaggen. Nun ändert sich der Zeitgeist: Milliardäre wie Elon Musk oder Mark Zuckerberg predigen ein radikales Gewinnstreben und stellen sich an die Seite von Donald Trump. Viele Unternehmen folgen diesem Beispiel. Was bleibt vom Thema Unternehmensverantwortung zu einer Zeit, in der die offene Gesellschaft bedroht ist? Markus Scholz zeigt anhand zahlreicher Praxisbeispiele, dass für viele Unternehmen nicht Werte, sondern ihre Profitinteressen im Vordergrund stehen. Er fordert: In einer Zeit, in der die liberale Demokratie immer mehr unter Beschuss gerät, müssen Unternehmen diese aktiv verteidigen.