Mithilfe der laserbasierten in-situ Faserablage lassen sich Laminate aus kohlenstofffaserverstärktem Polyaryletherketon (PAEK) additiv und ohne den Einsatz eines Autoklavs herstellen. Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der additiven Fertigungscharakteristik auf die mikroskopischen und die makroskopischen Eigenschaften des hergestellten Laminats. Es konnte gezeigt werden, dass sich die Konsolidierung durch nachfolgend abgelegte Materialschichten weiterentwickelt und zusätzlich durch eine zunehmende Laminatstärke beeinflusst wird. In weiteren Untersuchungen konnte zudem gezeigt werden, dass sich Gestaltabweichungen zweiter Ordnung im additiven Laminataufbau fortsetzen und die mechanischen Eigenschaften sowie den Verzug des Laminats beeinflussen können. Die erarbeiteten Erkenntnisse wurden in Strategien zur Prozessauslegung überführt, mit denen die Effektivität und Effizienz der automatisierten in-situ-Faserablage gesteigert werden konnte.