Die vorliegende Analyse widmet sich dem Konzept einer ökologischen Steuerreform, bei der Treibhausgasemissionen stärker bepreist und Arbeit im Gegenzug entlastet wird. Zwei Modellierungen zeigen: Eine solche Reform kann Beschäftigung fördern, Emissionen wirksam senken und internationale Wettbewerbsnachteile begrenzen. Die agentenbasierte Analyse legt zudem nahe, dass hohe CO2-Preise zwar wichtige Impulse setzen, für eine zielgerichtete technologische Transformation jedoch nicht ausreichen. Die Studie liefert einen fundierten Beitrag zur Debatte über eine sozial ausgewogene und ökonomisch tragfähige Klimapolitik – jenseits kurzfristiger politischer Engführungen.