Wie werden Zukünfte im ländlichen Raum gestaltet? Diese Studie untersucht die Aushandlungsprozesse partizipativer Regionalentwicklung am Beispiel des EU-Programms LEADER. Dabei stehen die Erwartungen, Praktiken und Handlungsspielräume lokaler Akteur*innen im Mittelpunkt. Die Verbindung ethnographischer Feldforschung mit praxistheoretischen Ansätzen zur ländlichen Entwicklung und Governance zeigt, wie politische Programme Zukunftsbilder erzeugen, mobilisieren und zugleich begrenzen. Macht- und Ungleichheitsverhältnisse werden ebenso sichtbar wie die kreativen Wege, mit denen Akteur*innen eigene Zukünfte aushandeln.