Ansgar will sterben.


Der Lärm der Welt, die einfältigen

Ansichten der Menschen, seine Ängste – all das hat ihn müde gemacht. In

Indien sucht er den stillen Ausstieg: ganz nach Swami Sivananda will er

die Meditation erlernen, die ihn ins friedvolle Nichts führen soll.


Doch die Reise zum Tod öffnet ihm Türen ins

Leben: eine Kuh, die Kekse liebt, ein Fremder, der Sanskrit-Zeichen wie

Gebete malt, und Marlen, die ihn zum Lachen bringt – und zum Zweifeln.

Selten hat sich das, dem er den Rücken kehren wollte, so gut angefühlt

wie mit ihr.


Als Marlen in ihre Heimat zurückkehrt, folgt er

ihr nach Berlin. Die Suche führt ihn bis nach Lanzarote, wo er Linn

begegnet – die sein Herz berührt und sein Denken erschüttert. Und Ansgar

bleibt nur eine Frage:


Kann man dem Tod treu bleiben, wenn das Leben

mit voller Kraft am Herzen anklopft?