New Orleans, 1853: Bevor Benito Juárez Mexiko in ein modernes Land verwandelt, verschwindet er für 18 Monate im Exil. Yuri Herrera füllt diese historische Leerstelle mit atmosphärischer Wucht. Die Stadt saugt Juárez auf wie ein Schwamm – und zieht ihn hinein in einen Sumpf aus Gelbfieber, betörender Musik und der rohen Brutalität des Menschenhandels. Hier, zwischen Schlamm und Überlebenskampf, reift der politische Widerstand gegen die Diktatur. »Die Jahreszeit der Sümpfe« ist ein sprachliches Feuerwerk über die Zeit vor dem großen Umbruch.