„Niemand wird mich retten kommen, das muss ich schon selbst tun.“ – Eine Wahrheit, die wehtut. Und heilt.

In fünfzehn Beratungssitzungen begleitet dieses Buch Ella auf ihrem Weg durch innere Schatten, schmerzhafte Wahrheiten und stille Sehnsüchte. Mal zweifelnd, mal trotzig, mal in Jogginghose auf dem Sofa – und dennoch immer wieder aufstehend. Zwischen dem Wunsch zu gefallen und der Angst, sich selbst zu verlieren, entsteht ein berührendes Puzzle ihrer Persönlichkeit.

In Dialogform entfaltet sich die Heilung als Prozess: ehrlich, roh und nahbar. Es geht um Konjunktive, Rollenbilder, Sicherheitsnetze – und um das Leben, das passiert, während wir versuchen, es zu verstehen. Manchmal rasiert man sich eben mit Spülmittel die Beine, weil der Rasierschaum alle ist. Und manchmal tut das Leben einfach weh. Aber es geht vorbei.

Ein Roman für alle, die üben, sich selbst zuzuhören. Für jene, die sich in Idealen verlieren und wiederfinden wollen. Denn wir leben zum allerersten Mal. Und es ist okay, dass es manchmal wehtut.