Der Begriff „toxische Männlichkeit“ wird alltäglich verwendet
und beschreibt Männlichkeitsnormen, die auf
einem Verhalten beruhen, das auf Abgrenzung, Hierarchie
und Konkurrenz zielt. Toxisch ist die Wirkung für andere
und auch für die so handelnden Männer.
Der Band untersucht die Mechanismen der „Toxizität“
von Männlichkeit auf gesellschaftlicher wie individueller
Ebene und ermöglicht es, spezifische Maßnahmen
der Prävention und geschlechtssensibel angepasste Angebote
zu konzipieren.
Allerdings trägt der Begriff nicht weiter zur Erklärung bei,
sondern beschreibt Phänomene, ein erster Schritt hin zu
einer nötigen, tieferen wissenschaftlichen Auseinandersetzung.