Wie kann die Erfahrung künstlerischer Installationen vor dem Hintergrund der transformatorischen Ästhetik theoretisch gefasst werden? Am Beispiel der Installation »House« nimmt Fatma Kargin die responsiv-performativen Prozesse in den Blick, die sich zwischen den Betrachter*innensubjekten und der Installation wechselseitig hervorbringen. In Anlehnung an eine spezifische Aufführungslogik skizziert sie eine ästhetisch-performative Bildungstheorie, die vor allem die situative Neuorientierung der Subjekte, ihre ordnungskontingente Wahrnehmung sowie die Konstruktion von Wirklichkeit, Selbst und Welt ins Zentrum stellt.