Die Wiederverwendung von Bauteilen als zirkuläre Strategie erhält zurzeit viel Aufmerksamkeit, da sie eine Möglichkeit bietet, Treibhausgasemissionen und Abfall sowie den Energie- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Damit sind Herausforderungen verbunden, denn der Umgang mit Produkten ist bis heute vorwiegend linear. Dies spiegelt sich in den rechtlichen Grundlagen wider. Erst jüngst wurde die Wiederverwendung von Bauteilen im Bundesrecht verankert.

Die Dissertation untersucht den öffentlich-rechtlichen Rahmen und ordnet die Wiederverwendung in das kantonale Recht und das Bundesrecht sowie in die privaten Normen ein. Die Arbeit zeigt sowohl Regelungsdefizite als auch Rechtsunsicherheiten auf und liefert Lösungsansätze für Juristinnen und Juristen, aber auch für Behörden und die Baubranche. Der Fokus liegt auf dem Umweltrecht, dem öffentlichen Baurecht und dem Bauprodukterecht.